Ein Architekt muss ein Generalist sein. Er muss alles wissen. Der Architekt oder die Architektin setzt sich mit der Bauherrschaft auseinander und erstellt einen Entwurf, ein Projekt. Das ist einfach und klar. Eine schöne, befriedigende Arbeit. Der Architekt schafft ein wohnliches neues Eigenheim oder eine besinnliche Friedhofkapelle, oder einen durchorganisierten Flughafen.
Lehmbau einmal anders
Renommierte Architekturbüros haben die Vorzüge des Baustoffs Holz entdeckt und realisieren teilweise spektakulären Bauten bis zu 30 m Höhe. Zur Renaissance von Holz als Baustoff haben besonders die ökologisch positiven Eigenschaften von Holz beigetragen.
Der Wunsch nach einem vernünftigen Lebensstil, der das Klima nicht belastet, ist gross. Die Klimastreik-Bewegung zeigt, was viele junge Menschen bewegt: Vielfliegerei zum Beispiel oder die Verschwendung von Lebensmitteln. Zahlreiche Initiativen setzen sich für Veränderungen ein. Macht sich der Trend zu mehr Gesundheit und Nachhaltigkeit auch beim Bauen und Wohnen bemerkbar?
Im Nachhinein betrachtet, wird oft über Asbest gelacht: "Wie blöd waren unsere Eltern und Grosseltern, dass sie diesen Baustoff angewendet haben!?" Aufgrund seiner guten Eigenschaften als Platten für Fassaden und Dächer, Fasern zur Verstärkung von Putzen und Fliesenmörtel und als Brandschutzelemente, wurde Asbest als Baustoff der Zukunft verkauft.
Nun gilt sie also doch, die Homeoffice-Pflicht. Der Newsletter vom letzten Sommer «Baubiologie während Corona – aktueller denn je» erhält durch die Homeoffice-Pflicht noch eine grössere Bedeutung. Dies v.a. weil wir jetzt sehr viel Zeit zu Hause verbringen und wir Einfluss auf die Qualität des eigenen Wohnraums nehmen können und damit selbst dazu beitragen, dass wir uns zu Hause wohl fühlen. In diesem Newsletter betrachten wir zwei Aspekte, die in unserem persönlichen Beeinflussungsbereich liegen: Die Qualität der Raumluft und den Einfluss der Farben.
Bleib auf dem Laufenden!
Das Bildungszentrum für die Baubiologie